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Mit diesen 7 Tipps zum grüneren Badezimmer

Wenn Sie Ihr Badezimmer grüner gestalten, sind Sie bereits auf halbem Weg zu einem umweltfreundlicheren Zuhause. Egal, ob wir Wasser verschwenden oder mit ätzenden Chemikalien reinigen – wie wir unser Bad nutzen, hat enorme Auswirkungen auf die Umwelt.

Zum Glück ist es aber gar nicht so schwer, grün zu werden. Nur ein paar Anpassungen sind notwendig, damit Ihr tägliches Hygieneritual einen Beitrag zum Umweltschutz leistet.

1. Installieren Sie eine effiziente Toilette

Im Durchschnitt beansprucht eine Toilette bereits etwa ein Viertel des gesamten Wasserverbrauchs im Haushalt. Können Sie diese Menge reduzieren, tragen Sie zu einem geringeren ökologischen Fußabdruck von Ihnen und Ihrem Zuhause bei.

Herkömmliche Toilettensysteme benötigen etwa neun Liter Wasser bei jedem Spülgang. Low-Flow-Toilettensysteme mit einem niedrigeren Durchfluss benötigen dagegen weniger als die Hälfte davon. Auch wenn die Modelle auf dem neuesten Stand noch deutlich teurer ausfallen als die älteren, kann eine Anschaffung Ihre Wasserrechnung aufs Jahr gesehen deutlich verringern.

Alternativ können Sie Ihren Toilettenwasserverbrauch mithilfe eines Regenwassersystems reduzieren.

Tipp: Wenn Ihre Finanzen zurzeit keinen Austausch Ihres Toilettensystems zulassen, platzieren Sie einfach einen Stein im Wasserbehälter. Dieser sorgt dafür, dass Ihr Wasserverbrauch bei jedem Spülvorgang frühzeitig – ungefähr nach zehn Prozent der üblichen Menge – beendet wird.

2. Montieren Sie einen effizienten Duschkopf

Wenn Sie im Moment einen standardmäßigen Duschkopf verwenden, verbrauchen Sie wahrscheinlich zwischen 18 und 30 Liter Wasser pro Minute. Das bedeutet bei einem Duschvorgang von fünf Minuten einen Wasserverbrauch von bis zu 170 Liter. Um diese Menge um bis zu 40 Liter zu verringern, können Sie stattdessen einen Low-Flow-Duschkopf anbringen – und zwar ganz ohne Beeinträchtigung Ihrer gewohnten Duschqualität.

3. Installieren Sie Wasserhähne mit Bewegungssensoren

Am meisten Wasser verschwenden wir bei Tätigkeiten wie dem Händewaschen und Zähneputzen. Ersteres zum Beispiel erfordert im Grunde nicht mehr als eine Tasse Wasser, dennoch verwenden wir höchstwahrscheinlich die drei- bis vierfache Menge. Mithilfe von Bewegungssensoren verbrauchen Sie im Badezimmer künftig nur noch so viel, wie wirklich nötig ist. Zwar handelt es sich hierbei ebenfalls um eine relativ teure Option, doch auch diese hat das Potenzial, Ihre jährliche Wasserrechnung enorm zu senken.

4. Verwenden Sie grüne Hygieneprodukte

Für nahezu alles, was wir im Badezimmer benutzen, bieten sich umweltfreundliche Alternativen. Von der Handseife bis hin zum Toilettenpapier – die meisten Dinge können durch eine grüne Variante ersetzt werden.

Achten Sie beim Kauf von Reinigungsmitteln und Hygieneprodukten auf das Siegel für ökologische oder recycelte Artikel, wie zum Beispiel den Blauen Engel. Viele Duschgele, Shampoos und Conditioner enthalten Erdölchemikalien und Parabene – beides kann zu Gesundheitsproblemen und Umweltverschmutzung führen. Wechseln Sie daher lieber zu Produkten, die frei von solchen Substanzen sind oder ausschließlich aus natürlichen Inhaltsstoffen bestehen.

5. Bauen Sie einen energieeffizienten Abluftventilator ein

Ein guter Lüfter befreit das Badezimmer von überschüssiger feuchter Luft, um Schimmel vorzubeugen. Allerdings laufen die meisten Abluftsysteme über einen langen Zeitraum und verbrauchen damit übermäßig viel Energie. Installieren Sie stattdessen ein energieeffizientes Modell, mit dem Sie lediglich die Hälfte der Leistung für ein trockenes und schimmelfreies Badezimmer benötigen. Außerdem sollten Sie Ihren Lüfter nach einer Dusche oder einem Bad lieber manuell für 15 Minuten einstellen, statt ihn immer automatisch anspringen zu lassen.

6. Setzen Sie auf Recycling

Jeder Deutsche verbraucht laut einer Studie des Industrieverbands für Körperpflege und Waschmittel durchschnittlich 46 Rollen Toilettenpapier im Jahr – und sorgt damit für etwa 11,5 Kilogramm CO2-Emissionen. Wer hier etwas für die Umwelt tun möchte, sollte daher auf nachhaltiges Recycling-Toilettenpapier umsteigen sowie wiederverwendbare Handtücher benutzen.

Sorgen Sie außerdem für die richtige Mülltrennung. Alle Plastikflaschen – egal ob Shampoo, Duschgel, Conditioner oder Handseifen – gehören zum Kunststoffrecycling in den Gelben Sack. Hierfür bietet es sich an, einen kleinen Plastikmülleimer im Badezimmer zu deponieren.

7. Verwenden Sie selbst gemachte Reinigungsmittel

Es gibt in Ihren Waschräumen nichts, das nicht mit Wasser, Weißweinessig, Zitronensaft und Backpulver entfernt werden kann. Rühren Sie eine Paste mit Weinessig und Backpulver zum Reinigen aller Badezimmeroberflächen an. Mit ein paar Tropfen ätherischer Öle in Ihrem Lieblingsduft können Sie außerdem für einen angenehmen Duft sorgen. Genauso können Sie jede Oberfläche im Bad – einschließlich Porzellan, Fliesen und Linoleum – mithilfe eines Handdampfreinigers säubern und desinfizieren.

Mit nur wenigen Veränderungen in unserem Badezimmer und den Produkten darin können wir gemeinsam einen enormen Beitrag für unsere Umwelt leisten.

Tags: Umwelt

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